Beispiele über Aktionen

Eine der wichtigsten Aufgaben des Karmeliterordens, der seit 1972 die Entwicklung ihres Missionsgebietes in Jagdalpur vorantreibt, ist eine qualifizierte Schul- und Berufsausbildung der Kinder im Stammesgebiet zu fördern, denn mit 25% hat die Region die niedrigste Alphabetisierungsquote in Indien. Und hier setzt die Hilfe des Indienkreises St. Nikomedes schwerpunktmäßig an.

St. Chavara School, Dugoli

Die Schule St. Chavara - gegründet durch den Karmeliterorden - liegt im Dorf Dugoli, 140 km entfernt von Jagdalpur, im Bundesstaat Chattisgarh.

Hirtenkinderschule in Dugoli
Kinder vor ihrer Schule

Mit einem Teilerlös aus dem Pfarrfest St. Nikomedes 2002 konnte in Dugoli, wo Pater Josey seine erste Priesterstelle hatte, eine komplette Schule mit Internat gebaut werden.

Peter Josey enthült eine Gedenktafel

Mit dem Erlös aus dem 1. Sponsorenlauf der Nikomedesschule 2003 für Indien und mit dem Erlös des Erntedankmarktes konnte eine zweite Schule in Pulpad
errichtet werden.

2005: Aus dem Erlös des Pfarrfestes 2004 wurde die Schule in Dugoli um vier Klassen erweitert.

2007 und 2009 folgten ein 2. und 3. Sponsorenlauf der Nikomedesschule unter dem Leitspruch „Bildung ist Zukunft“ (Startschuss durch Bischof Simon Stock).

Sponsorenlauf der Nikomedesschule 2005
Sponsorenlauf der Nikomedesschule 2007

2007 und 2009 folgten ein 2. und 3. Sponsorenlauf der Nikomedesschule unter dem Leitspruch „Bildung ist Zukunft“ (Startschuss durch Bischof Simon Stock).

Erweiterung der Schule in Dugoli und Bau einer neuen Schule im Dorf Sathespur (ca. 55 km von der Stadt Jagdalpur entfernt).

2005: Die KAB St. Marien unterstützt die Hirtenkindermissionsschule durch eine Spende: eine Lehrkraft konnte damit für drei Jahre bezahlt werden.

2009 spendete in Zusammenarbeit mit dem Indienkreis der KKV- Borghorst unter dem Motto „Unsere Verbundenheit mit dem Bistum Jagdalpur“ Gehälter für Lehrer. Eine Lehrperson kostet im Monat 38 €.

Zur Zeit besuchen 473 Schüler/innen die Schule; 19 Lehrer/innen und 8 Mitarbeiter/innen sorgen für ein hohes Niveau. Ordensschwestern helfen ebenso in der Schule wie im Wohnbereich (Internat), der 75 Jungen und 70 Mädchen zählt.

Die Chavara Schule, die erfreulicherweise inzwischen auch Unterstützung durch den Staat erfährt, gewährt ein hochwertiges Bildungsangebot für die armen und ausgegrenzten Kinder aus Dugoli und den umliegenden Dörfern, die in einem sehr abgelegenen Gebiet liegen. Ziel ist es, die Kinder zu einem selbstbestimmten, menschenwürdigen Leben zu führen.

Nach wie vor ist der Wille der Eltern, ihre Kinder in diese Schule nach Dugoli zu schicken, ungebrochen. So wird die Schule vor allem durch Spendengelder ein weiteres Mal erweitert.

Josef Pohlmann nahm im November 2015 den Baufortschritt in Augenschein

Ziel ist aber nicht nur, Platz zu schaffen für die Aufnahme weiterer Schüler/innen, sondern auch den höheren Schulabschluss nach den Jahrgängen 11 und 12 (Hochschulreife) zu ermöglichen. Die letzten beiden Schuljahre sind stark in unterschiedliche Berufsrichtungen ausgerichtet, wie Handel, Wirtschaft, Geisteswissenschaft, Kunst, Kultur.

vor dem Schulgebäude in Dugoli, von li. nach re.: Diakon Rajesh Minz, Josef Pohlmann, Bischof Joseph, Pater Biju Mundackal (Leiter der Schule in Dugoli), Pater Theo

Übrigens: Diakon Rajesh, der am 23.01.2016 zum Priester geweiht wird, stammt – ebenso wie Pater Theo – aus Dugoli.

Immer wieder spenden Gruppen und Verbände, wie KAB, ARG, Kfd, Kindergärten, die Sternsinger, ja auch Privatpersonen, die z. B. bei Jubiläen oder Geburtstagen auf Geschenke verzichten, beachtliche Beträge und unterstützen damit den Indienkreis.

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