Der Neubau des "Haus der Hoffnung“

Im Jahr 2013 startet unsere Gemeinde ein dringliches, aber auch ehrgeiziges Projekt:  den Neubau des „Haus der Hoffnung“.

Einen kräftigen Anschub wollen wir geben, damit Pater Kurian Puthumana CMI ein neues, größeres Haus bauen lassen kann, um körperlich und / oder geistig behinderten Kindern, um den von der Straße aufgelesenen Kindern, um Waisen, kurz: um Menschen, die aus vielerlei Gründen allein im Leben nicht mehr zurecht kommen, eine fürsorgliche Bleibe zu geben.

Das derzeitige Haus mit dem schönen, ja programmatischen Namen "Haus der Hoffnung" entspricht in keiner Weise den Ansprüchen, die daran zu stellen sind. Davon geben die folgenden Fotos Auskunft:

Haus der Hoffnung
Kinder im Wohnbereich
Kinder nehmen eine Mahlzeit ein
Schlafraum
Bewohner im Haus der Hoffnung
Pater Theo zu Besuch

Feierliche Grundsteinlegung für das "Haus der Hoffnung" (Febr. 2013)

Endlich ist es soweit! Das hohe Spendenaufkommen in unserer Gemeinde St. Nikomedes ermöglicht dem Bistum Jagdalpur, ein neues "Haus der Hoffnung" zu bauen. Pater Kurian (3. Person v. rechts) ist sehr erfreut und dankbar, dass die schwerbehinderten Kinder und Jugendlichen in absehbarer Zeit ein neues Heim bekommen werden.
Anfang Februar nahm Pater Sebastian, Generaloberer, die feierliche Grundsteinlegung vor.

Der Grundstein ist ein Eckstein, in den ein Kreuz graviert wurde (s. kleines Foto).
Somit symbolisiert er Jesus als den Eckstein (Eph 2,20-22), der das neue Heim zusammenhält und ihm Schutz verleiht.

Das neue „Haus der Hoffnung“ entsteht auf dem Campus, unweit des Seniorenheimes für Priester.
Nach den Vorbereitungen, wie z. B. Fällen der Bäume und Ausheben tiefer Löcher für die Säulen des Hauses, erfolgt die feierliche Grundsteinlegung, die Pater Sebastian als Provinzoberer, vornimmt.

Neubauentwurf zum Asha Ashram – "Haus der Hoffnung"

1-Vorbau, 2-Rezeption, 3-Büro, 4-Mitarbeiterraum, 5-Krankenzimmer, 6-Bad/Toilette, 7-Heimleiter, 8-Ausbildungs- u. Unterrichtsraum, 9-Veranda,
10-Schlafsaal, 11-Speisesaal, 12-Küche, 13-Lager-, Vorratsraum,
14-Schlafraum, 15-offener Hof, 16-Treppe

Der Wohnbereich ist insgesamt ca. 497,60 qm groß.

Die Treppe, die im ersten Bauabschnitt nach oben auf die Dachterrasse führt, lässt später eine weitere Aufstockung des Gebäudes zu.
Die Fundamente werden für ein zweigeschossiges Gebäude ausgelegt. 

Da der Einsatz von Maschinen zu teuer ist, gehen die Arbeiten nur langsam aber stetig voran.

Fundamente werden gelegt.
Steine wurden geliefert, Tragsäulen werden gegossen.
Frauen tragen den Zement auf dem Kopf.
Erste Mauern für das Fundament sind errichtet.
Bei Temperaturen bis zu 40º C werden die frisch gegossenen Betonsäulen mit ständig befeuchteten Säcken vor zu schneller Austrocknung geschützt.
Nach einem alten Brauch segnet Pater Jose den Eingangsbereich.
Alle, die hier arbeiten, werden unter den besonderen Schutz Gottes gestellt.
Nach der langen Baupause - verursacht durch den Monsunregen – kann endlich weiter gebaut werden.
Die Maurerarbeiten gehen zügig voran.

Im Februar 2014 wurde die Erdgeschossdecke gegossen. Damit ist ein erster, großer Bauabschnitt abgeschlossen.

Bei der schweren Arbeit ist jede Hilfe willkommen
Mühsame Handarbeit
Gießen der Erdgeschossdecke
Letzte Arbeiten an der Fertigstellung der Betondecke
Rampe für Rollstuhlfahrer ins Obergeschoss
Pater Theo informiert sich über den Baufortschritt
Blick in den Innenhof
Eingangsbereich
Das neue „Haus der Hoffnung“ – eingebettet in die grüne Natur

Die Diözese Jagdalpur hat beschlossen, das Gebäude schon jetzt um ein weiteres Stockwerk zu erweitern;denn der Bedarf für einen Heimplatz ist ungebrochen groß.

Endlich ist der große Traum vom Neubau des „Haus der Hoffnung“ in Erfüllung gegangen!

Das respektable Spendenaufkommen von 30.000 € durch unsere Gemeinde St. Nikomedes und der Zuschuss über 28.000 € vom Bistum Münster haben den Heimbewohnern die neue, würdige Bleibe ermöglicht.

Die Diözese Jagdalpur hat beschlossen, das Gebäude schon jetzt um ein weiteres Stockwerk zu erweitern; denn der Bedarf für einen Heimplatz ist ungebrochen groß. Für die Finanzierung der Erweiterung bzw. für die Aufstockung des Gebäudes konnte ein anderes deutsches Bistum gewonnen werden.
Selbstverständlich bleibt auch in Zukunft unsere gute Beziehung zu Pater Kurian und seinen Bewohnern bestehen.

Allen Spendern ein herzliches "Vergelt‘s Gott!"

Pater Josey segnet die neue Einrichtung
Lichtdurchflutete Räume mit Ventilatoren sind entstanden
Pater Josey im Eingangsbereich mit Heimbewohnern und Helfern
rechts: Pater Kurian mit Bewohnern

Danksagung der Bewohner

ASHA ASHRAM
(Ein Rehabilitationszentrum für Jungen mit Behinderungen)

Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,

wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich bedanken für Ihre großzügige Hilfe am Asha Ashram ("Haus der Hoffnung").
Wir Bewohner des Asha Ashram sind sehr glücklich über Ihre Geschenke, z. B. für die Wolldecken und für das festliche Essen.
Zusammen mit allen Kindern des Asha Ashram sind wir überglücklich und dankbar  für die finanzielle Unterstützung beim Neubau unseres Hauses.
Vielen, vielen Dank !
Bitte denken Sie in Ihrem Gebet an uns und auch an das neue Haus.  Wir alle beten für Sie und werden weiter machen.
Danke! (frei übersetzt v. Pater Theo)

Auch die behinderten Kinder und Jugendlichen drücken auf ihre Weise ihre Freude über die Spendenbereitschaft der Gemeinde St. Nikomedes aus.
Hierzu als Beispiel zwei gemalte Bilder der Heimbewohner:

gemalt von Sanjay, 15 Jahre alt, schwerbehindert. Der Text lautet übersetzt: "Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit." (entnommen aus Hebr. 13,8)
gemalt von Ramu, 12 Jahre alt, geistig behindert
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