Weihnachtspost von Pater Josey

Liebe Freunde,

Ihnen und euch schicke ich sehr liebe Weihnachtsgrüße aus Jagdalpur in Indien!
Gottes Wort ist Mensch geworden und für den gefallenen Menschen zur Hoffnung. Heute noch leben die Menschen aus dieser Hoffnung. Deswegen ist Weihnachten und die Botschaft dieses Festes noch immer sehr aktuell und für viele heute in unserer Welt - so auch bei uns in Jagdalpur - gegenwärtig.

Durch unsere verschiedenen Aktivitäten und Initiativen versuchen wir, diese Hoffnung der Menschwerdung Christi lebendig zu halten und in der Mission Wirklichkeit werden zu lassen. Dabei erfahren wir die Unterstützung vieler Menschen, so auch von Ihnen und euch. Deswegen finde ich es wichtig, bei dieser Gelegenheit des kommenden Festes Ihnen und euch einen Bericht über unser Leben hier in der Mission zu schicken.

Neue Priester und Neue Mitglieder des Ordens

Mit Freude teile ich Ihnen und euch mit, dass wir in diesem Jahr drei neue Priester für unsere Missionsprovinz Jagdalpur bekommen, die nach Weihnachten ihre Priesterweihe in ihrer Heimatgemeinde empfangen werden. Die Einladungskarte zusammen mit der Weihnachtskarte schicke ich Ihnen/euch mit diesem Brief. Am 8. Dezember 2017 werden 6 junge Männer nach dem Noviziat ihre erste Profess in unserer Provinz ablegen. Es ist ein Segen für uns, dass der Herr für genug Nachwuchs sorgt, um seine Arbeit fortzusetzen.

Drei neue Stationen im Erzbistum Raipur

Vor zwei Jahren sind wir vom Erzbischof von Raipur eingeladen worden, neue Stationen in Manpur, Bemetara und Arang zu gründen. Nach dieser Einladung haben wir drei Priester freigestellt, die in diesen Stationen die Anfangsarbeiten leisten werden. Nun haben wir angefangen, in all diesen Stationen ein Ordenshaus aufzubauen, damit wir vor Ort sind und diese Stationen weiter entwickeln können. Manpur ist eine Station, die mitten im Wald liegt. Viele Christen kommen aus dem Gebiet Chotanagpur. Auf der Suche nach Grundstücken sind sie als Migranten nach Manpur gekommen. Deswegen haben pastorale Arbeit bzw. Seelsorge höchste Priorität in der Station. In Bemetara und Arang bemühen wir uns, ein passendes Apostolat zu finden.

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Mittagstafel für die Bedürftigen

Der 19. November ist von Papst Franziskus zum „Tag der Armen“ ernannt worden. Um diesen Tag bedeutsam zu begehen, haben wir eine neue Initiative überlegt. Wir haben für die armen Menschen im Krankenhaus eine Mittagstafel ermöglicht. Es gibt Menschen – Kranke und die, die den Kranken beistehen – die aus Mangel an Geld sich keine tägliche Mahlzeit leisten können. Deswegen haben wir überlegt, den Bedürftigen eine Mahlzeit jeden Tag zu spenden. Das haben wir am Tag der Armen- am 19. November ermöglicht.  Es gibt nun an jedem Tag eine gespendete Mahlzeit für die Bedürftigen.

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Bildung für die Erwachsenen

Bildung ist ein wichtiges Thema in diesem Ort, zumal den Menschen die Wichtigkeit der Bildung nicht bewusst ist. Die Menschen tun wenig für die Bildung ihrer Kinder. Seitdem wir eine Schule und ein Internat in dem Missionsgebiet eingerichtet haben, hat sich die Situation verbessert. In diesem Jahr haben wir ein Bildungsprogramm für die Erwachsenen eingeführt. 25 Leute aus verschiedenen Dörfern sind dafür ausgebildet worden. Jeden Abend erteilen sie den Erwachsenen in den jeweiligen Dörfern Unterricht, damit alle mindestens Lesen und Schreiben lernen.

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Ein neues Haus für die Augenklinik

Unsere Provinz verfügt über eine Augenklinik, in der verschiedene Augenerkrankungen behandelt werden können. Weil viele Menschen gerade in medizinischen Dingen relativ ungebildet sind, sorgen sie sich zu wenig um ihre Augen. Von daher sind Augenkrankheiten in den Dörfern weit verbreitet. In Zusammenarbeit mit der Augenklinik organisieren wir Gesundheitsprogramme in den Dörfern und helfen den Menschen, verschiedene Augenkrankheiten zu erkennen. Sie werden dann zur Klinik gebracht und können dort behandelt werden. Bis jetzt verfügen wir über kein eigenes Klinikgebäude. Inzwischen aber bauen wir ein neues Haus, um eine Klinik einzurichten. Wir sind voller Hoffnung, dass, wenn dieses Haus fertig ist, wir gezielt den erkrankten Menschen helfen können.

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Pläne, die wir verwirklichen möchten

Wir sind sehr dankbar, dass wir mit der Unterstützung von netten Menschen und Organisationen einiges von dem, was wir geplant haben, auf den Weg bringen konnten. Aber wir haben noch weitere Pläne, die wir verwirklichen möchten.
So möchten wir bald realisieren:
1.    den Bau eines Berufsbildungszentrums,
2.    die Errichtung eines Hauses für Sterbende, um ihnen durch eine fürsorgliche Pflege ein würdiges Ende zu ermöglichen.


An dieser Stelle wollen wir Ihnen/euch sehr herzlich für Ihre/eure Hilfe und für die verschiedensten Unterstützungen danken. Ohne die Hilfe von Ihnen/euch würden viele unserer Projekte nicht umgesetzt werden können.

Wir können dafür nur die Gebete der Menschen, die die Früchte Ihrer/eurer Großzügigkeit genießen, anbieten. Sie werden immer mit Dankbarkeit an Sie/euch denken.
Noch einmal ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes Neues Jahr 2018.

Ihr/euer
Pater Josey

... hier können Sie diesen Brief ausdrucken!

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