St. Mariä Himmelfahrt

„Assumptio Beatae Mariae Virginis“ (Mariä Himmelfahrt) lautet der offizielle Name der Kirche.

Mariä Himmelfahrt (Foto: N. Königs)
Kirche Mariä Himmelfahrt

Notwendig wurde die Neugründung der Pfarrgemeinde St. Marien, weil die Gemeinde St. Nikomedes über 13.200 Seelen anwuchs, von denen viele einen weiten Weg zur Kirche zurücklegen mussten. Am 20.11.1949 zählte man in den 7 hl. Messen, die die 5 Pfarrgeistlichen zelebrierten, 9.123 Kirchgänger. Eine persönliche Seelsorge war stark eingeschränkt. Es wurde beschlossen, zunächst diese Kirche zu bauen (eine zweite Tochterkirche in Dumte oder Ostendorf sollte folgen). Baubeauftragter wurde Herr Vikar Hermann Sandkühler von St. Nikomedes. 

Der Borgh. Architekt Josef Drüen entwarf die Baupläne. Die Grundsteinlegung der Kirche erfolgte am 23.2.1952 durch Pfarrer Kaup von St. Nikomedes. Weihbischof Heinrich Roleff konsekrierte das Gebäude am 12. Mai 1953. Am nächsten Morgen weihte er den Altar ein, an dem dann Pastor Hermann Sandkühler – ehemals Vikar – mit Pontifikalassistenz unter großer Anteilnahme der Gemeinde das erste feierliche Hochamt in dieser Kirche feierte. Viele fleißige und gebende Hände trugen dazu bei, dass nach und nach ein ganzes Gemeindezentrum mit großer Messdienerschaft und regem Engagement mehrerer Verbände entstand.

An den Seitenwänden des Gotteshauses befinden sich je sieben Kreuzwegstationen. Es handelt sich um eine Reliefarbeit, deren Grundmaterial aus graublauem, rheinischem Schiefer besteht. Geschaffen hat ihn Erich Moog aus Kottenheim bei Andernach. Der Künstler ging bei der Darstellung der 14 Stationen äußerst sparsam vor. Er vermied alles Beiwerk mit dem Ziel auf das Wesentliche.

Die Glocken

1963 wurde das Glockengeläut eingebaut. Hergestellt hat es eine Glockengießerei in Gescher. Es bekam den Namen "Salve Regina-Geläut", da es mit den Klängen d-e-fis-a-h die ersten Töne des Hymnus „Salve Regina“ (GL 570)enthält.
Die mächtigste Glocke wurde Christus geweiht. Sie trägt die Worte: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben."
Die 2. Glocke wurde Maria, der Patronin der Pfarrgemeinde, gewidmet. Die Inschrift mahnt uns: "Tuet, was Er euch sagt!"
Die 3. Glocke bekam den Namen des Erzengels Michael und mit der Inschrift: "Seinen Engeln hat Gott deinen Schutz befohlen. Sie sollen wachen über dich auf allen deinen Wegen."
Die 4. Glocke sollte die berufsmäßige Struktur der Gemeinde betonen. Sie ist dem hl. Josef gewidmet, dem Patron des arbeitenden Menschen, und trägt das Bibelwort: "Selig der Mann, der den Herrn fürchtet und dessen große Freude Sein Gesetz ist."
Die 5. Glocke gilt dem hl. Nikolaus v. d. Flüe mit der tiefen Sinngebung: "Nimm mich mit und gib mich ganz zu eigen Dir!"

Umgestaltung nach dem 2. Vatikanischen Konzil

Auferstehung (Foto: N. Königs)
Auferstehung von Hilde Schürk-Frisch (166)

Im Jahr 1966 erhielt die Stirnwand des Chorraums das Bronzerelief mit fünfzehn Figuren, geschaffen von der Künstlerin Hilde Schürk-Frisch (Münster). Es zeigt den Gekreuzigten als Weggeleiter hin zum ewigen Leben.

Der ebenfalls von Hilde Schürk-Frisch geschaffene Ambo bekam auf der rechten Seite seinen Platz. "Die durchbohrte Hand Christi sendet seine Apostel und uns alle hinaus, um an unserem Platz in der Welt seine Frohbotschaft in Wort und Tat zu verkünden", heißt es im Kirchenführer.

Schmerzensmann (Foto: N. Königs)
Schmerzensmann aus Bronze

Die Totenkapelle

Links vom Haupteingang führt ein schmaler Durchgang in den dunklen Raum unserer Totenkapelle.
Der Blick fällt unwillkürlich auf den “Schmerzensmann", den die Münsteraner Bildhauerin Hilde Schürk-Frisch 1963 schuf.
Auch die "Jakobsleiter" links oben neben dem Schmerzensmann ist ein Werk von Frau Schürk-Frisch (1961). Für jeden neuen Verstorbenen wird auf dieser Leiter eine Kerze entzündet.

Am 20. Oktober 2001 wird Heinrich Wernsmann neuer Pfarrer.
Pfarrer Hermann Sandkühler, Pfarrer Dr. Wilhelm Maaz,  Pfarrer Westerwinter und Pfarrverwalter Wilh. Lohle waren seine Vorgänger.

Der Altar rückt in die Mitte

2005 erfolgte eine weitere Umgestaltung der Kirche. Der Altar wurde auf eine Insel in die Mitte des Kirchenschiffes gestellt und ist somit „der Mittelpunkt der Danksagung, die in der Eucharistie vollzogen wird“ (Grundordnung des Römischen Messbuchs [2002] Nr. 296). Das war der Hauptgrund für den Umbau. Mit der Altarinsel in der Mitte der Kirche entsteht somit mehr Raum für die Liturgie. Die Bänke sind auf den frei stehenden Altar ausgerichtet. An ihm zelebriert der Priester die Heiligen Messe den Gläubigen zugewendet, so dass die Mitfeiernden sich als um den Altar Versammelte erfahren können.

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