Notfalltelefon

Unter der Telefonnummer 0 25 52 / 79 0 (Marienhospital) können Sie im Notfall 24 Stunden täglich einen Priester erreichen!

Trauerfall

Der Verlust eines Menschen wiegt schwer.

Gerne möchten wir trauernde Angehörige begleiten und ihnen helfen, einen würdigen Abschied vorzubereiten. Das Gebet der Gemeinde wird wie die Hilfe der Verwandten und Nachbarn trösten.

Falls ein Angehöriger verstorben ist,

gibt es zunächst einmal keinen Grund zur Eile.
Sie können alle Entscheidungen in Ruhe treffen. Kinder und nahe Angehörige sollten benachrichtigt werden.
Auf Wunsch können Sie auch einen der Seelsorger hinzurufen, um mit Ihnen gemeinsam zu beten.
Auch im Gotteslob (z.B. Nr. 35, 80) finden Sie Gebete, die Sie am Totenbett sprechen können.

Rufen Sie den Arzt an, um den Totenschein ausstellen zu lassen.
Der Totenschein wird für weitere Formalitäten benötigt.
Notieren Sie den Zeitpunkt des Todes.

Der Verstorbene darf bis zu 36 Stunden zu Hause aufgebahrt werden, mit behördlicher Genehmigung auch länger. Somit haben die Angehörigen, Verwandten und Freunde die Möglichkeit, sich in der gewohnten Umgebung von dem Verstorbenen zu verabschieden.

Benachrichtigen Sie einen Bestatter, mit dem Sie alle weiteren Formalitäten besprechen können.

Sie haben die Möglichkeit, die Trauerfeier und deren Ablauf in Absprache mit einem der Seelsorger mit zu gestalten. Doch zunächst wird in enger Absprache mit Bestatter, Friedhof und Kirchengemeinde der Beerdigungstermin festgelegt. Wenn dieser Termin abgesprochen ist, meldet sich ein Seelsorger bei Ihnen, um Sie zu besuchen und mit Ihnen zu überlegen, wie die Feier würdig stattfinden kann.

Sechswochenamt und Jahrgedächtnis

Es ist für uns selbstverständlich, dass wir für ein verstorbenes Gemeindemitglied beten. Den hinterbliebenen Angehörigen gilt unsere aufrichtige Anteilnahme. So ist diese Begleitung in der Zeit der Trauer wie auch die Beerdigung keines der sieben Sakramente, das wir in der Kirche feiern. Aber dennoch wird die Verbundenheit im Glauben gerade hier besonders deutlich. So heißt es in einem Lied (Gotteslob 220, 3):

                            Wir sind getauft auf Christi Tod
                            und auferweckt mit ihm zu Gott.
                            Uns ist geschenkt sein Heilger Geist,
                            ein Leben, das kein Tod entreißt.

Als Getaufte sind wir zum Leben in Christus berufen. Darum beten wir füreinander. Das Sechswochenamt und das Jahrgedächtnis für den verstorbenen Angehörigen können Sie mit dem Pfarrbüro vereinbaren.

Stand: November 2012

Krankensalbung

Wenn einer Ihrer Angehörigen verstorben ist, wenden Sie sich bitte an das Seelsorgetelefon mit der Nummer 0 25 52 / 7 90, das für Sie 24 Stunden täglich besetzt ist.

Der Seelsorger, der Bereitschaft hat, wird sich dann umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

Beerdigung

Bei einem Trauerbesuch eines unserer Seelsorger wird alles mit Ihnen besprochen, was für Sie in dieser Situation wichtig ist.

Die Beisetzung ist jeweils nach einer Eucharistiefeier bzw. einem Wortgottesdienst in der Kirche oder nach einem Wortgottesdienst in der Trauerhalle.

Beerdigungen können an folgenden Tagen und zu folgenden Uhrzeiten stattfinden:

St. Nikomedes Pfarrkirche:
Montag bis Freitag 09:30 Uhr, 11:00 Uhr,
14:00 Uhr (außer montags)

St. Mariä Himmelfahrtskirche:

Bis zum Wiedereinzug in die Kirche sind keine Beerdigungen möglich.

St. Johannes Nepomuk-Kirche:
Montag bis Freitag um 14:00 Uhr

Weitere Informationen erhalten Sie natürlich im Pfarrbüro:

Telefon: 0 25 52 / 63 92 -0
E-Mail: stnikomedes-steinfurt@bistum-muenster.de

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„Ihr seid Kinder des Lichts!“ (nach 1 Thess 5,5)

Vor nunmehr 10 Jahren wurde auf dem Friedhof an der Haselstiege eine Grabstelle geschaffen, wo Kinder, die nur kurz gelebt haben oder tot zur Welt gekommen sind, bestattet werden können.

Vor nunmehr 10 Jahren wurde auf dem Friedhof an der Haselstiege eine Grabstelle geschaffen, wo Kinder, die nur kurz gelebt haben oder tot zur Welt gekommen sind, bestattet werden können.

Dieser Platz sollte nicht nur eine letzte Ruhestätte sein, sondern auch ein Ort der Trauer für die Angehörigen. Um der Grabstelle einen würdigen Rahmen zu geben, wurde eine Skulptur errichtet, die an einen Engelflügel erinnert. Bestimmt nimmt ein Engel jedes kleine Wesen an die Hand, das die Welt viel zu früh wieder verlassen hat.

Das Licht einer Kerze soll die dunklen Stunden des Abschieds erhellen. So findet dieses Licht einen Platz in einem Turm auf dem Grab, der an das „Himmlische Jerusalem“ erinnern will.

Bis heute sind 12 Kinder auf dieser Grabstelle beerdigt worden. Da hier aus Platzgründen keine weiteren Bestattungen stattfinden sollten, konnte die Grabfläche einer endgültigen Gestaltung zugeführt werden.
Ein Kreis von Gemeindemitgliedern erklärte sich bereit, dieses Grab zu gestalten und zu pflegen. Die Fläche wurde so gegliedert, dass die ge-schaffenen Segmente wie Strahlen von der Skulptur des Engelflügels ausgehen.

Nun aber wurde eine weitere Grabstelle nötig.

Die Stadt Steinfurt bot unserer Gemeinde eine Fläche an, die schräg gegenüber der ursprünglichen Erinnerungsstätte liegt.

Der neue Bestattungsort findet seine Mitte durch eine Sandsteinstele, in die eine Kerze gestellt werden kann. Diese Stele trägt die Inschrift aus den Briefen des Apostels Paulus: „Ihr seid Kinder des Lichts!“ (nach 1 Thess 5,5)

Auf einem Findling wird durch eine Tafel auf den besonderen Ort hingewiesen. Zunächst sind 8 Grabstellen auf der Gesamtfläche geschaffen worden, von denen bereits schon wieder zwei belegt wurden. Die übrige Fläche wurde mit bodendeckenden Pflanzen gärtnerisch gestaltet. Die Kolpingfamilie Borghorst stellte noch eine Bank auf, die zum Verweilen einlädt.

So bilden beide Grabfelder nicht nur die Möglichkeit der Trauer einen Ort zu geben, sondern auch die Ruhe für Erinnerung und Gedenken zu finden.

Bericht: Monika Badde

 
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