Ohrwurm

Auftritt beim OT-Jubiläum
Chor im Piratenkostüm

Der Kinderchor „Ohrwurm“ singt weltliche und kirchliche Lieder.

Für die Älteren gibt es dazu auch Songs aus den Charts und alle zwei Jahre wird mit allen ein größeres Projekt durchgeführt. Es gibt eine einheitliche Chorkleidung, aber ein Jahresbeitrag wird nicht erhoben.
Geprobt wird nach dem JeKisS Konzept.

Geprobt wird jede Woche

Im OT-Heim St. Nikomedes:

Montag   14.30 – 15.10 Uhr
               für Kindergartenkinder und 1. Klasse

Montag   15.15 – 16.00 Uhr
               Kinder der 2. bis 4. Klasse

In der Stiftskapelle:

Montag   16.15 Uhr 2. bis 4. Klasse
               17.15 Uhr ab Klasse 5

dazu gibt es in der Heinrich-Neuy-Schule eine weitere Chorgruppe

Kontakt:

Doris Watermann im OT-Heim St. Nikomedes
Telefon: 0 25 52 / 30 76
E-Mail:   doris@ot-heim.de
Internet: www.ot-heim.de

und Kantor Markus Lehnert

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Fremde werden Freunde

Fotos und Bericht: Karl Kamer

Der Kinderchor "Ohrwurm" beschäftigt sich bei seiner "Tournee" durch Steinfurt mit der Aufführung mit Liedern "Fremde werden Freunde" von Reinhard Horn auf kindegerechter Weise mit dem Thema Fremdenhass und Integration. Es wird von Kindern aus anderen Ländern gesungen. Von Ronja, die es besser hat als alle anderen und teilt. Das passende Lied dazu, "Frische Brötchen und Marmelade", wurde am Montagnachmittag bei der dritten Aufführung im Don- Bosco- Heim zum Hit.

Es war rappelvoll im Saal des Gemeindehauses in St. Marien, als sich zu den Konzertbesuchern aus den St. Martins - und  St. Theresiakindergärten sowie Kindern des Offenen Ganztags der Heinrich Neuy - Schule, die rund 45 Säger des "Ohrmurms" mit ihren Leitern Markus Lehnert und Doris Watermann aufstellten.

Die Sängerinnen und Sänger machten mit einfachen Mitteln und ihren Liedern deutlich, dass Menschen unterschiedlich sein dürfen, manchmal auch fremd und trotzdem Freunde sein können. Dass man auf fremde Menschen zugehen kann, wurde im Lied "Du bist mir fremd" deutlich. Von den Gefühlen die man hat, wenn man fremd ist, wurde im Lied "Zuerst fühlt man sich nicht gut" gesungen.

Ein kleines Schauspiel mit Tanz und dem Lied "Eine kleine Seifenblase" erzählte die Geschichte, wie die Menschen aus Gelbland nach Blauland flüchten. Sie kleiden sich anders, sprechen eine andere Sprache... Den Blauländern ist das nicht recht und deshalb errichten sie eine Mauer um die Gelbländer und beschimpfen sie. Ein Kind mit einer selbst gebastelten Seifenblase erzeugt Neugierde und Freude. Bald machen alle mit, die Mauer löst sich auf und alle tanzen zusammen und singen das Lied "Weil wir Freunde sind". Blau und gelb ergibt grün - grün wie die Hoffnung. Anna Klemann, Julia Shevnin, Sina Merker, Ester Dirks, Lena Santel und Pia Barfuß waren die Solistinnen des Musicals.

Nach den Aufführungen  im Kolping- und Nikolauskindergarten, im Don- Bosco- Heim und im Nepopmukforum folgte eine öffentliche Aufführung im OT- Heim.

Doris Watermann machte darauf aufmerksam, das der Familienprojektchor für den Heiligabend an den Samstagen (12. und 19. Dezember) jeweils um 10 Uhr in der Stiftskapelle oder Nikomedeskirche probt. Alle "Ohrwürmer", aber auch alle anderen Kinder mit ihren älteren und jüngeren Familienmitgliedern sind zum Mitsingen eingeladen.

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Eine süß-scharfe und spannende Liebesgeschichte

Bericht und Fotos: Karl Kamer

60 Mädchen und Jungen des Kinderchores "Ohrwurm" entführten ihre Zuschauer am Samstag während zwei Aufführungen des Musicals "König Keks" in eine herrliche Märchenwelt.

Die süß-scharfe und spannende Liebesgeschichte für alle, die Kakaobohnen genauso gerne wie Chilischoten mögen, bot köstlichen Spaß und rief zu mehr Mut, Toleranz und Versöhnung der unterschiedlichsten Weltanschauungen auf.

Wenn es in dem Musical um die Geschmackshoheit ging, dann waren dieHerren "König Keks" und "Baron Pfefferkorn" nicht gerade zimperlich. Weil sich aber ausgerechnet ihre beiden Kinder ineinander verliebten, gerieten jahrhundertalte Traditionen ins Wanken und es entbrannte ein heftiger Streit wischen zwei halsstarrigen Vätern um den jeweils richtigen Geschmack. Doch Prinz Nougat und die Baronesse Pfefferkorn vereinten mit ihrer Liebe und ihrem Mut die unterschiedlichen Kulturen und versöhnten zwei verfeindete Familien.

Foto: Karl Kamer
Foto: Karl Kamer
Foto: Karl Kamer
Foto: Karl Kamer
Foto: Karl Kamer
Foto: Karl Kamer
Foto: Karl Kamer
 

Zum dramatischen Happy End trat auch die Garde der Gummibärchen (Chor) zum "Krokantien- Cha-Cha" auf die Bühne. Die Musik des Stücks lebte durch große Gegensätze, mit Elementen aus Oper und Operette in "Krokantien“ und den feurig und rhytmischen Melodien der "Chili-Inseln". So wechselten Marsch und Walzer mit Cha-Cha-Cha, Rumba, Bacarole, Foxtrott und Tango.

"Es läuft gut, besser als erwartet", freuten sich die beiden Betreuerinnen der sechs Ohrwurmgruppen Doris Watermann und Gabriele Daldrup bereits in der Pause  über den gelungen Start der Vormittagsvorstellung. Der musikalische Leiter Markus Lehnert stellte dazu fest: "Die Mädchen und Jungen machen konzentriert mit". Das sei bei der Generalprobe am Donnerstag noch ganz anders gewesen.

Mit den Besucherzahlen am Vormittag war man gut zufrieden. Am Nachmittag war die Mensa des Gymnasiums rappelvoll.
 
Die Organisatoren haben mit den Musicalaufführungen das Ziel ihres neuen Konzept "JEKISS", (jedem Kind seine Stimme) geben erreicht. Den jungen Künstlern war anzumerken, dass ihnen Spiel, Rhythmus und Bewegung auf der Bühne großen Spaß gemacht hat.

Die Hauptdarsteller:

  • König Keks Marcel Blankemeyer und Lars Brockhoff.
  • Gräfin Glukosa von Biskuit Anastasia Neumann und Emily Ayazkir.
  • Herzogin Marzipana von Mandelburg Anna Kleemann und Malin Pommering.
  • Prinzessin Karamella von und zu Knuspringen Laila Böcker und Alina Michgel.
  • Prinz Nougat Anton Zinn.
  • Königin Vanilla Laura Elling und Asra Ates.
  • Das böse Brösel Mercy Odum und Lea Brüffer.
  • Gelantina Loisa Daszkowski und Hannah Froning.
  • Baronessa Oliva Pfefferkorn Merit Zakowicz und Gwendolyn Frahling.
  • Baron Pfefferkorn Andreas Bilke Hanna Kauling.
  • Gulaschkanonenbaron Merle Müller und Marlon Wenning.
  • Sultan Curry Muskat von den Safran- Inseln Ole Winking.
  • Ritter Metzel von der Schlachtplatte Leo Winking.
  • Spaghetta Pfefferkorn Dana Beermann.

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Das Märchen von der Schneekönigin

Ein höchst interessiertes Publikum erlebte am Samstagnachmittag die Premiere des Kindermusicals "Das Märchen von der Schneekönigin". Rund 40 Mädchen und Jungen des Kinderchores "Ohrwurm" präsentierten dabei ihren Eltern und Großeltern, Geschwistern und vielen Freunden ein Märchen über die Reise des mutigen Mädchens Gerda (Dana Beermann), dass in einem fremden Land neue Freundschaften schließt.

Die Marienkirche war gut besetzt als die Erzählerin - Pastoralreferentin Evelin Dirks - ihr Buch aufschlug, um nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen, über ferne Länder,  plaudernden Blumen, sprechenden Tieren, rauffreudigen Räubermädchen, großherzigen Königskindern und wunderlichen Frauen zu lesen. Die Musik wurde komponiert von Arnold Nevolovitsch und gespielt am Keyboard von dem Leiter des Chores Markus Lejnert.

In dem Märchen von der Schneekönigin ging es um die Kraft der Freundschaft, als Gerda (Dana Beermann) ihren Freund Kay (Fabian Weßel) aus der rationalen, lieblosen Umgebung im Schloss der Schneekönigin (Merit Zakowicz) befreite. Niels Zimny schlüpfte bei dem Spiel in die Rolle eines bösen Kobolds, der mit einen Spiegel alles Gute und Schöne zusammenschrumpfte und was nichts taugte und schlecht war, noch schlimmer machte. Die alte Lappin
(Esther Dirks) war sehr klug und konnte einen Trank zaubern, durch den die mutige Gerda die Kraft von zwölf Männern erhielt.

Für die gut gesungenen Lieder der Solisten und des Chores, ein- und mehrstimmig vorgetragenen, bedankten sich die Zuhörer mit großem Applaus. Richtig weihnachtlich wurde es in der Kirche, als Fabian Weßel und Dana Beermann ihr Lied "Maria durch ein Dornwal ging" anstimmten und alle Zuhörer zum Mitsingen einluden.

Unter der Leitung von Markus Lehnert und Doris Watermann hatten die Kinder bereits nach den Sommerferien  in ihren drei Gruppen mit den Proben im OT- Heim und der Stiftkapelle sowie in der Chor- AG der Heinrich Neuy- Schule mit der Einstudierung des Musicals begonnen.
Während einer Projektwoche in den Herbstferien wurden die Requisiten und wunderschöne Kulissen, wie einen Winterwald, die bunte Stadt, dunkle
Räuberhöhle oder ein schönes Schloss gebastelt.

Nach der gelungenen Aufführung am Samstag wollen die Ohrwurmkinder ihr Musical 12. Dezember noch zwei mal in der Marienschule präsentieren.
Dazu werden sie am 15. Dezember um 16 Uhr den Senioren im Heinrich-Roleff-Haus mit dem Musical eine vorweihnachtliche Freude bereiten.

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