Gemeindepartnerschaft

               San Antonio Abad                                           St. Nikomedes
                   San Salvador                                                    Steinfurt

Seit März 1988 besteht eine Gemeindepartnerschaft zwischen der Pfarr- gemeinde San Antonio Abad in San Salvador und der Gemeinde St. Jo- hannes Nepomuk in Burgsteinfurt bzw. seit unserer Fusion 2014 auch der Großgemeinde St. Nikomedes in Steinfurt.

Lesen Sie >hier< mehr zur Entstehung und Geschichte der Gemeinde- partnerschaft und der Zusammenarbeit beider Gemeinden.

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"Die jungen Menschen brauchen eine Perspektive"

Bischof Rivera berichtet in Steinfurt über politische Situation in El Salvador.

Steinfurt (pbm/gun). Armut und Gewalt bestimmen das Leben in El Salvador. Ob die neue Regierung erfolgreich insbesondere gegen den Drogenhandel vorgehen kann... Bischof William Ernesto Iraheta Rivera setzt große Hoffnungen in den gerade gewählten Präsidenten, der im Juni sein Amt antreten wird. Wichtig sei es, so sagte der Bischof am 31. März in der Steinfurter Pfarrkirche St. Nikomedes, den Jugendlichen eine Perspektive zu bieten. Noch bis Mitte der Woche ist Rivera für das katholische Hilfswerk Misereor im Bistum Münster unterwegs. Sein Heimatland steht im Mittelpunkt der diesjährigen Fastenaktion.
Besuch aus El Salvador ist in Steinfurt immer gern gesehen. Seit März 1988 besteht eine Partnerschaft zwischen der Gemeinde San Antonio Abad in San Salvador und der Gemeinde St. Johannes Nepomuk in Burgsteinfurt, seit der Fusion 2014 mit der Pfarrei St. Nikomedes. Für die finanzielle Hilfe aus Steinfurt bedankte sich der Bischof bei den Gläubigen in den Sonntagsgottesdiensten – und verband damit gleichzeitig die Bitte, auch weiterhin Projekte in El Salvador mit Spenden zu bedenken.

Bischof William Ernesto Iraheta Rivera aus San Salvador warb als Misereor-Gast am Wochen- ende in der Steinfurter Pfarrei St. Nikomedes für die diesjährige Fastenaktion des katholischen Hilfswerkes.

„Wir müssen den jungen Menschen Optionen geben, was sie mit ihrem Leben anfangen können“, erklärte Rivera. Ansonsten sei die Versuchung groß, Teil der Banden und damit der Drogenmafia zu werden: „Für viele wäre dies der leichtere Weg.“

Ein Problem sei außerdem die Korruption in der Politik: „Das Geld, das dafür ausgegeben wird, bräuchten die Menschen eigentlich zum Leben“, kritisierte der Bischof das System. Dieses zu durchbrechen, dessen ist er sich bei allen Versprechungen der künftig politisch Verantwortlichen bewusst, werde nicht einfach sein.
Die katholische Kirche in El Salvador sieht es unterdessen als ihre Aufgabe, den Menschen einen Zugang zu Bildung zu ermöglichen: „Vielleicht können wir so die Gemeinschaft verändern.“ Rivera setzt dabei auf die Christliche Soziallehre als Ordnung für das gesellschaftliche Zusammenleben.
Pfarrer Markus Dördelmann, der mit dem Gast aus Mittelamerika die Messen in St. Nikomedes feierte, sicherte Bischof Rivera auch in Zukunft Unterstützung aus Steinfurt zu.

Foto: Bischöfliche Pressestelle / Gudrun Niewöhner

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