Stiftskapelle

Im Anbau der Kirche, im ehemaligen Kapitelsaal der Stiftsdamen, befindet sich die heutige Stiftskapelle.

Stiftskapelle vor der Umgestaltung

Seit 1968 wird dieser Raum als Werktagskapelle und für kleine liturgische Feiern genutzt. Besonders erwähnenswert ist hier eine steinerne Marienklage.

Die schummerige Kapelle war in ihrer Einrichtung aus den 60er/70er Jahren des 20. Jahrhunderts alles andere als einladend für Gottesdienste oder Trauerfeiern, geschweige denn für Taufen oder Hochzeiten.

Stiftskapelle nach der Umgestaltung

Um die Kapelle variabler und dadurch multifunktonaler nutzen zu können, bekam sie im Jahre 2008 ein neues, frisches Gesicht.

Hierzu wurden im Zuge der Renovierung der Wände, der Decke und der Beleuchtung die Kirchenbänke durch Stühle ersetzt.

Der durchaus wertvolle, dunkele Steinboden wurde aufgearbeitet und bekam dadurch seine besondere Ausstrahlung zurück.

Marienklage um 1520

Der Altar, das Ambo sowie die Stehle der steinernen Marienklage von Evert von Roden (um 1520) erhielten ein einheitliches Design.

Von der neuen Schlichtheit profitierten auch die Fenster des Borghorster Künstlers Franz Heilmann, die heute wesentlich besser zur Geltung kommen.


Lesen Sie außerdem: Die Fenster der Stiftskapelle

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